Wie ein Schloss funktioniert

Hinter dem alltäglichen Dreh im Schloss steckt ein feines mechanisches Prinzip. Wir erklären es Schritt für Schritt.

Im Herzen der meisten Türschlösser sitzt ein Profilzylinder. Er entscheidet, ob sich der Riegel bewegen lässt – und zwar über sogenannte Zuhaltungen.

Das Stift-Prinzip

Im Zylinder sitzen mehrere gefederte Stiftpaare. Ohne Schlüssel ragen sie über die Trennlinie zwischen drehbarem Kern und festem Gehäuse und blockieren so die Drehung. Der passende Schlüssel hebt jedes Stiftpaar exakt auf diese Trennlinie – der Kern lässt sich drehen und bewegt den Riegel.

  • Kern: der drehbare Teil, in den der Schlüssel gesteckt wird
  • Gehäuse: der feste Teil, der den Kern umschließt
  • Zuhaltungen: die Stiftpaare, die ohne Schlüssel blockieren
  • Riegel/Falle: das, was am Ende die Tür verschließt
Deshalb wirkt Kopierschutz

Je komplexer die Anordnung der Zuhaltungen und je feiner das Schlüsselprofil, desto schwerer lässt sich ein Schloss nachsperren oder ein Schlüssel kopieren.

Im Notfall: seriöse Soforthilfe

Wenn ein Zylinder klemmt, defekt ist oder ein Schlüssel abgebrochen im Schloss steckt, hilft ein Fachbetrieb schnell und zerstörungsfrei. Achten Sie auf eine Anfahrt- und Festpreis­zusage vor Beginn der Arbeiten.

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